Technik erklärt: Solar Powerstation fürs Camping

Outdoor Solar Panel

Bei jedem Campingausflug sollte auf jeden Fall eine Solar Powerstation mit dabei sein. Hierbei handelt es sich um eine tragbare Lithiumbatterie, mit der man elektrische Geräte auch dann betreiben kann, wenn es keinen Strom gibt. Natürlich braucht man eine solche Batterie auch, um außerhalb von Campingplätzen komfortabel zu leben. 

Was ist eine Camping-Powerstation?

Eine Powerstation ist eine tragbare Powerbank, ähnlich wie du sie vielleicht von Smartphones kennst, aber mit einem wesentlich größeren Akku. Der Grundgedanke ist jedoch derselbe. Die Powerstation enthält einen Lithium-Akku, der von einem robusten Gehäuse geschützt wird und Anschlüsse für fast alle Arten von Geräten bietet. Solarladeregler und andere Funktionen, die die Nutzung oder das Campingerlebnis vereinfachen können, sind als Zubehör erhältlich. Solltest Du dir unsicher sein, solltest Du fundierte Solar Powerstation Erfahrungen im Internet recherchieren und zu Rate ziehen.

Eine solche Powerstation kann nicht nur beim Camping, sondern auch in der freien Natur eingesetzt werden. Die Powerstation kann über eine Haushaltssteckdose aufgeladen werden oder, je nach Sonneneinstrahlung, kann sich die Batterie mit Hilfe von Solarenergie aufladen. Wenn du aber auch im Freien zelten willst, ist die Wahl des Solarpanels entscheidend.

Wie hoch ist die Lebensdauer einer Powerstation?

Obwohl Power Stationen mit 500 Wattstunden (Wh) als Mittelklasse gelten, kann es schwierig sein, zu bestimmen, was machbar ist. Um dies zu vereinfachen, kann man die Powerstation mit der Bordbatterie eines Wohnmobils vergleichen. Bordbatterien werden jedoch in Ah beschrieben, deshalb ist die Umrechnung in Wattstunden notwendig.

Dazu werden die Amperestunden mit der Spannung multipliziert, die in der Regel 12,7 V beträgt. Eine typische Aufbaubatterie enthält 100Ah (x 12,7 V), also 1270 Wh. Um dies richtig vergleichen zu können, muss sichergestellt werden, dass die Bordbatterie tatsächlich eine Lithiumbatterie ist. Wenn nicht, sollte die Berechnung nur die Hälfte der Kapazität berücksichtigen, also 600 Wh.

Eine 500-Wh-Stromquelle kann also einen 60-Watt-Kühlschrank 37 Stunden lang oder 53 Mal betreiben, einen Fernseher 7,5 Stunden lang mit Strom versorgen, ein E-Bike aufladen und ein Smartphone 53 Mal aufladen. Diese Kriterien sind jedoch nur als Richtwerte zu verstehen, da eine Batterie mit der Zeit an Kapazität verliert.

Ist eine Powerstation bei einem Blackout sinnvoll?

Eine solche Powerstation kann nicht nur als Stromquelle beim Camping, sondern auch anderswo nützlich sein. Die Bedienung wichtiger Geräte kann zum Beispiel schwierig sein, wenn zu Hause der Strom ausfällt. Dieses Szenario ist laut Experten nicht unwahrscheinlich und spricht von einem plötzlichen Stromausfall, der viele Tage ohne Strom verursachen kann.

Da es keinen Strom gibt, ist es dann fast schon schwierig, einen PC, ein Küchengerät oder ein Handy zu bedienen, da die Wohnung noch dunkel ist. Doch wer vorausschauend denkt und weiß, dass er sich bei einem solchen Stromausfall ausreichend mit Energie versorgen kann, gilt als klug. Deshalb kann ein Kraftwerk in dieser Zeit die beste Option sein, um sicherzustellen, dass du auch bei einem Stromausfall optimal mit Energie versorgt bist. Zusammen mit einem Solarpanel wird die Sonneneinstrahlung zur Energieerzeugung genutzt. So bleiben die Kunden flexibel und können ihre Geräte jederzeit auf dem Balkon oder im Garten aufladen.

Levent